Füller-Führerschein! Top oder Flop?

Manchmal komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Was es “heut zu Tage” alles gibt…!  Aber der Reihe nach.

Eines meiner Patenkinder/Mädchen besucht die zweite Klasse einer Grundschule. Das deckt sich noch mit meinen Erfahrungen. Auch das wir beide zunächst mit dem Bleistift das Schreiben trainierten. Doch jetzt kommt es; wir bekamen einen Zettel mit nach Hause, mit dem schriftlichen Hinweis, dass die Erdbeer-Klasse ab Stichtag X einen Füller mitbringen sollte. Fertig!

Füller - stockpic

Heute aber, werden nicht alle Kinder gleichzeitig auf das neue Schreibgerät umgestellt, — nein, heute muss erst eine Qualifikation in Form eines Füller-Führerschein erworben werden. Und wer versagt, der befindet sich besten Falles  in der Inki-Führerschein Prüfungsphase, oder schreibt eben noch mit dem Bleistift! Peinlich

Da kann ich mir gut vorstellen, welche Spezies von Mensch das ist. LACH!   Es kann sich dabei nur im die Spezies Mann handeln. Denn in meiner Klasse saß selten ein Junge, der einigermaßen lesbar seine Hefte mit Schrift füllen konnte.

Was haltet Ihr vom Füller-Führerschein?

Soll man Kindern bereits in der 2 Klasse einem solchen Druck aussetzten?

Bekommen wir einfach nur asiatische bzw. französische Verhältnisse, wo es Gang und gebe ist, Kindern bereits vor dem ersten Laut das „Einmal Eins“ zu lehren?

Oder handelt es sich hierbei einfach nur um einen Anreiz, schnellstmöglich das nächste Klassenziel zu erreichen und als Belohnung einen “kindgerechten” Beweis dafür in den Händen halten zu können?

Ich bin gespannt, wie Ihr die Sache bewertet, einschätzt, oder aber von eigenen Erfahrungen berichtet.

Ich vermute nämlich, dass manch eine kleine Kinderseele spätestens bei diesem Auswahlverfahren den ersten großen Schaden nimmt.

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  1. rundumkiel schrieb:

    Ich bin unschlüssig. Ist das zuviel Druck für die Kleinen? Oder ist es eher ein sinnvoll gesetzter und motivierender Anreiz? Ich würde gerne wissen, ob tatsächlich einige Kinder durchfallen und dann nicht mit dem Füller schreiben dürfen. Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Spätestens hier hätte ich aber Bedenken und würde mal ein Gespräch mit dem Lehrer führen…

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 01:00:

    Durchfallen im Sinne von Du darfst nie mit dem Füller schreiben sicherlich nicht aber dennoch sehe ich in der Maßnahme keinen großen Sinn. Klar messen wir uns wie es Sascha anführt, beim Sport etc., das mag gerechtfertigt sein, aber in der zweiten Klasse, halte ich den Konkurrenzdruck für überflüssig :-)

    N8ti

    [Antwort]

  2. Sascha schrieb:

    Wettbewerb liegt in der Natur des Menschen. Erst recht bei Kindern. Die wollen immer ihre Kräfte und Fähigkeiten messen, übrigens nicht nur die Jungs ;) Warum wohl spielen kleine Kinder so gerne Fangen, Ballspiele oder sonstige Spiele? Weil sie sich miteinander messen wollen.

    Klar, wer verliert, fühlt sich erst mal mies. Aber nur wer verliert, kann das süße Gefühl des Sieges richtig zu schätzen wissen ;)

    Insofern finde ich den Ansatz gar nicht mal so schlecht. Zum einen müssen sich die Kinder früher oder später eh mit anderen messen (bzw. tun es wohl eh schon längst auf anderen Ebenen^^), zum anderen kommt es ja auch immer darauf an, wie genau diese “Prüfung” abläuft.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass man dabei dauerhaft oder lange “durchfallen” kann. Vielleicht sind halt einfach ein paar Kids schneller durch und dürfen einen Füller benutztn, aber kurz danach wird auch der Rest nachziehen dürfen. Die “Sieger” werden sich freuen, die “Verlierer” schon nicht daran zerbrechen, sondern es schnell vergessen haben… spätestens in der nächsten Runde Ballsport oder wenn sie besser im Lesen sind oder schneller eine Mathe-Aufgabe lösen können etc. In irgendwas ist man immer besser als einige andere, von daher sollte da wohl jeder eine passende “Nische” finden.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 01:20:

    Wenn ein Kind in dem Alter Wettbewerb braucht, kann er diesen bei den Bundesjugendspiele trainieren/ausleben. Wenn es aber darum geht in und außerhalb der Gruppe zu wachsen/bestehen, geht es darum den Kindern beim Lernen ein gutes Gefühl zu geben und über diese positive Gefühle Erfolgserlebnisse zu generieren. Ob das über einen Füller-Führerschein passiert, wage ich zu bezweifeln.

    Ich mag diesen schulischen Druck einfach nicht bei Kindern!

    Das kann auch darin begründet liegen, das wir in der Grundschule Kopfrechnen mussten… Alle standen auf und diejenigen die das Ergebnis wussten, durften sich setzten. Die anderen, armen dauerhaft unwissenden Kreaturen schwitzten und zitterten bis zum Schluss und durften sich erst setzten, als keine Aufgaben mehr zur Verfügung standen ;-)

    Wie sie sich gefühlt haben, kannst Du Dir denken.

    In diesem Sinne, Gute Nacht :-)

    P.S. Damit kein falscher Eindruck entsteht: ich bin keine Verfechterin von Waldorfschulen & Co *g*

    [Antwort]

    Gucky Antwort vom März 27th, 2010 21:21:

    DAS war aber schon eine Art “Pranger” für die unwissenden Schüler… :shock:

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 21:30:

    FURCHTBAR war das. Unmöglich!!!! Aber alles live erlebt, damals in der Grundschule

  3. Frau Wolkenlos schrieb:

    Mir schwillt der Kamm! Echt. Was heute von den Minis verlangt wird kann doch nicht gut sein. Zu früh werden die gedrillt und auf “Einheitsbrei” programmiert. Nicht jedes Kind ist gleich, manche brauchen länger für etwas und andere sind flott dabei. Kinder dürfen heute nicht mehr, so wie wir damals, Kinder sein. Traurig, wirklich.
    LG

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 13:25:

    Also Deiner Meinung nach ein Flop.
    Recht hast Du und damit sprichst Du mir aus dem Herzen ;-)

    Samstagsgruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  4. Bettina schrieb:

    Verstehe den ganzen Quatsch nicht , man sollte die Kinder nicht solchem Druck aussetzen.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 13:25:

    Wie wahr! Also auch Flop liebe Betinna

    [Antwort]

  5. Erdbeeranbauer schrieb:

    Als jemand, der schon “Füllerführerscheine” erteilt hat, kann ich sagen, dass das Ding eher motivierend wirkt, als dass es Druck ausübt. Und ich habe noch nie erlebt, dass jemand durch die “Prüfung” durchgefallen ist.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 13:29:

    Wie ich sehe tendieren die Männer eher zu Top!
    Eigentlich nicht verwunderlich, messen sich Männer doch sehr gerne ;-)

    Aber es beruhigt mich zu hören, das Deine Erfahrungen mit dem ungewöhnlichen Führerschein positiv ausfällt. Ich hoffe die Kleinen teilen Deine Meinung ;-)

    Lieben Gruß Erdbeerbauer
    Erdbeere

    [Antwort]

  6. Papa Schlumpf schrieb:

    “Füller-Führerschein” noch wie davon gehört – man bin i alt geworden :)

    Aber, ein klein wenig “Druck” auf die Kids wird sicherlich nicht schaden und später in der Arbeitswelt wird es sicherlich hilfreich sein. Zudem könnte ein “klein” wenig “Druck” vielleicht auch dazu verhelfen, das die Kids wieder etwas mehr an Respekt, Anstand etc. …finden.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 13:36:

    Ich weiß nicht, ob mit dieser Maßnahme auch gleich das Wertegefühl gesteigert wird.

    Und keine Angst, diesen Führerschein gibt es noch nicht so lange, Du bist also nicht Angst.

    Eventuell steckt hinter diesem Führerschein auch “nur” eine clevere Marketingstrategie der Anbieter und der Anreiz ergab sich aus Unternehmersicht heraus.

    Frei nach dem Motto: Die ersten drei erhalten einen extra tollen Füller gesponsert von Firma* x ;-)

    Na ja, ich hoffe das ist nur ein Hirngespinst meinerseits ;-)

    Auch Dir einen leider verregneten Gruß von der Erdbeere

    *Dazu kann vielleicht Hr.Erdbeerbauer etwas beitragen, da er bereits einige Lizenzen ausgehändigt hat

    [Antwort]

  7. Padraice schrieb:

    Sachen gibts…
    Ob soetwas sinnvoll ist, finde ich schwer zu beurteilen. Dazu müsste man genauer wissen, wie das abläuft oder wie schwer oder leicht so eine Prüfung ist und ob da viele durchfallen. Ich könnte mir gut vortellen, dass das für ein Kind in dem Alter ziemlich demotivierend ist, wenn es bei so einer Prüfung durchfällt. Vor allem wenn nur sehr wenige dabei durchfallen.
    Und außerdem hat es “früher” (bei mir persönlich ist es jetzt ca. 9 Jahre her) doch auch ohne so einen Führerschein geklappt.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 16:06:

    Also ich gehe schon davon aus, dass alle Kinder diesen Führerschein bestehen werden. Besser fände ich allerdings, diesen allen gleichzeitig zu überreichen, mit der einen oder anderen Zusatzaufgabe, in Punkto “schönschreiben”. Wenn es denn schon so ein Ding geben muss ;-)

    Aufgelockerten Wettergruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  8. Sabine schrieb:

    Ach, liebes Erdbeerchen :roll:

    Füllerführerschein – als ob es nichts Wichtigeres gäbe.
    Dass das Gros der Kinder Schaden erleidet, glaub ich nicht, denn es gibt genug, die den Wettbewerb genießen.
    Das bedeutet aber auch für diejenigen, die motorisch nicht ganz so weit sind, dass sie einmal mehr abgehängt werden … da kann man trefflich streiten …

    Warum muss schon im Grundschulalter das Konkurrenzgebaren forciert werden? Oder ist das die Idee eines Füllerproduzenten. der den Sponsor für die Grundschule macht?
    Denn es werden nur diejenigen als erste damit glänzen können, die ohnehin schon gut sind. Wer seine schulischen Probleme hat – der wird durch solche Maßnahmen nicht besser und schon gar nicht fleißiger.

    Ich könnte dir jetzt einen 20-Seiten-Kommentar über die erzwungene Wirtschaftskonformität der Schulen schreiben – oder so …. aber ich lass es … ich denke – du weißt auch so, was ich meine.

    Einen schönen Samstagabend
    wünscht
    Sabine (die froh ist, dass das Schulthema bald durch ist mit Sohnemann kurz vorm Abi und Tochterfrau in der Oberstufe)

    [Antwort]

  9. Mamü schrieb:

    Liebe Erdbeere,

    für mich ist das schwierig zu beurteilen, da ich nicht weiß, wie ernst das mit dem Füllerführerschein ist und wie es gehandhabt wird. Ob es eher eine Art Anregung, eine Motivation ist oder ob dann die, die nicht so gut darin sind, sich einmal mehr abgehängt fühlen und tatsächlich nicht mit dem Füller schreiben dürfen.

    Ich habe ja keine Kinder, so dass ich nicht wirklich mitreden kann. Mein Kind ist mein Hündchen und der braucht keinen Füller. *grins*
    Ich weiß nur, ich habe es auch ohne Führerschein gelernt mit dem Füller zu schreiben. :-)
    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man so was nicht braucht. Eltern und Lehrer sind dazu da, den Kindern das Schreiben mit dem Füller beizubringen, da braucht es keinen Führerschein dafür. Es gibt genug andere Motivationen, die man einsetzen kann, wenn man ein bisschen kreativ ist, denke ich.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    Martina

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 20:05:

    Hallo liebe Martina,

    auch Du tendierst, wie die meisten anderen weiblichen Leserinnen meines Blog, ehe zu Flop :-) Es ist auch, wie du schon sagtest aus der Ferne schwer zu beurteilen, dennoch, ich teile Deine Ansicht :-)

    [Antwort]

  10. eliterator schrieb:

    Ich habe, glaube ich, schon in der ersten Klasse mit dem Füller geschrieben und brauchte dafür keinen Führerschein..Aber ich denke, man sollte die Kinder nicht unterschätzen..Solange das Lernen Spaß macht, sollten doch auch Noten oder eben eine “Füllerführerschein” keinen großen Druck ausüben. Es sollte halt vonseiten der Lehrer darauf geachtet werden, dass alle Schüler die Hürden nehmen können.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 20:06:

    Also auch eher Tendenz zu Top! Okay :-)

    Gruß lieber eliterator
    Erdbeere

    [Antwort]

  11. Broken Spirits schrieb:

    Och, früh übt sich…. im berufsleben gibt es ja auch so einen Quatsch. Ich habe zum Beispiel einen Fahrstuhlführerschein… mußte dafür extra einen “Leer”gang machen, bevor ich überhaupt Fahrstuhl fahren durfte.

    Hab das auch erst illegalerweise mindestens 25 Jahre gemacht, bevor ich den Führerschein machte…. habs btw. fast versemmelt, weil ich während dieses Lehrgangs plötzlich eine unerklärliche Panik vor Knöpfen mit Zahlen drauf bekam ;-)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 20:08:

    Nein, Du hast einen Lift-Führerschein machen müssen? Lach, typisch Deutschland! Und dann bist Du auch noch in Panik geraten *g*

    Wie ist das denn zu verstehen?

    Erdbeere mit verwundertem Gruße

    [Antwort]

    Broken Spirits Antwort vom März 28th, 2010 19:22:

    Naja, der Fahrstuhlfahrlehrer hatte das sofort verstanden…. schließlich ist diese Führerschein eine ernste Sache *hüstel* und da wird nicht rumgeblödelt. ;-)

    Ich konnte das aber unmöglich ernst nehmen, deshalb diese Panikattacke vor blinkenden Knöpfen – sozusagen ein Stilmittel *lol*

    [Antwort]

  12. Gucky schrieb:

    Was es nicht alles gibt… :shock:
    Die Schulen bzw. die Lehrer haben wohl Vorgaben, ab wann der Füller einzuführen ist ?
    Ich komme aus einer anderen Zeit… :mrgreen:
    Da wurde der Füller eingeführt und du mußtest damit zurechtkommen. Soweit ich mich erinnern kann, hatte auch niemand ernsthafte Schwierigkeiten mit der Handhabung.
    Es war dann eine Sache des persönlichen Charakters wie einer damit klar kam. Der/die eine war ganz stolz und “malte” Buchstaben um Buchstaben und der/die andere “kleckste” da irgendwas hin.
    Der/die Eine hatte eine schöne Handschrift, der/die Andere nicht. Daran hat aber der Füller nix geändert. Die war auch vorher schon so…
    Als ich dann die Zeit hinter mir hatte, in der man mit Füller schrieb und auf den Kugelschreiber kam, wurde meine Schrift – na, nicht unbedingt schlechter – aber doch nicht mehr so “gemalt” wie früher.
    Heute erwäge ich, mich hobbymäßig der Kalliograpie zu widmen. Vielleicht noch auf edlem Papier. Aber ich weiß noch nicht recht, was ich da schreiben sollte ?

    [Antwort]

    Gucky Antwort vom März 27th, 2010 21:30:

    Heißt Kalligraphie…
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nschrift

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 27th, 2010 21:36:

    Hahaha [...] Aber ich weiß noch nicht recht, was ich da schreiben sollte? [...]

    Du hast doch immer was zu sagen. Wie wäre es, wenn Du Deine Blogartikel zunächst handschriftlich verfasst und dann erst überträgst?
    ———————————————————
    Deine Erfahrungen in Bezug auf das Umstellen des Schreibgerätes, decken sich mit meinen. Irgendwann schrieb man eben mit Füller.

    Ach was waren das noch Zeiten ohne F-Führerschein ;-)
    Wahrscheinlich klecksen die neuen, für die man eine Schreiberlaubnis benötigt nicht einmal mehr. Obwohl, das war schon nervig, egal welche Marke (ich war Pelikan-Fan) auch angeschafft wurde, die Dinger tropften immer und die Finger sahen entsprechend aus.

    Dir einen lieben Gruß Gucky

    [Antwort]

    Gucky Antwort vom März 27th, 2010 22:47:

    Angefangen habe ich mit einem Füller, der noch einen Tintentank hatte den man aus einem Tintenfaß auffüllen mußte.
    Dann kamen irgendwann die Patronen. DAS war schon irgendwie sauberer…
    Und bei den Füllern ist es wahrscheinlich auch wie bei anderen Geräten… je teuerer desto ausgefeilter.
    Ich hatte auch einen Pelikan. So groß war die Auswahl im unteren Preissegment noch nicht. Ich glaube “Brause” gab es noch…

    [Antwort]

  13. Fulanos Worte schrieb:

    Ich glaube, das ist eher ein Anreiz, als ein wirklicher Leistungstest. Ein Kind das mit Füller schreiben darf fühlt sich eben “erwachsener”. Und ein Kind mit Führerschein erst ;-)
    Gruß
    Fulano
    P.S. Erst Pelikan, dann Lamy jetzt Waterman. Allerdings nutze ich den Füller nur noch zum unterschreiben.

    [Antwort]

  14. Nila schrieb:

    Hä bitte was??! Füllerführereschein? Habe ich jetzt bei allen 3 Girlies (9,13,15) niemals mitgemacht. Finde ich auch Schwachsinn.
    Bei uns im Ösiland benötigen alle Kiddis ab einem gewissen Datum (meist nach Ostern 2 Klasse) einen Füller. Dabei können sich die Kinder aussuchen ob sie lieber einen Füller mit Spitze verwenden, oder einen Füller mit Kugelspitze. Also so ähnlcih wie eine Kugelschreiberspitze. Mit was sie sich persönlich halt leichter tun.
    Und ab 10 Jahren schreibt sowieso jedes Kind mit dem Schreibgerät, was ihnen am syphatischten ist. Ob Kuli oder Füller….

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 28th, 2010 13:47:

    Recht hast Du! Dieses Schemata, ist bei uns in DE auch noch nicht so lange verbreitet. Mein großes Patenkind, nun schon 19, wurde auch einfach auf den Füller umgestellt und fertig. Und man glaubt es kaum, sie kann auch ohne FF schön schreiben :-)

    Einen lieben Gruß nach Österreich
    Erdbeere

    P.S. Der Füller mit Spitze, wurde bei der kleinen vor dem Füller mit Tinte eingesetzt. Da gab es glaube ich den Inki-Führerschein ;-) krass, lach

    [Antwort]

  15. Gerd schrieb:

    Also wenn ich mir die blauen Finger meiner Tochter so anschaue, muss ich zwangsläufig an meine Kindheit denken. Wobei wir sogar im ersten Jahr noch eine Kreidetafel hatten.
    Ich habe erst so richtig “Schönschreiben” gelernt als ich studiert habe. Irgendwann konnte ich nämlich meine eigene Schrift nicht mehr entziffern.
    Und als Architekt gewöhnst Du dir nach und nach sowieso eine spezielle Schrift an. Die ist dann eher “gemalt”. ;-)
    Also ich bin ohne “Füllerführerschein” groß geworden! ;-)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 28th, 2010 13:49:

    Eine Kreidetafel habe ich nicht mehr verwenden müssen. Meine Mama aber ;-)
    ————————————
    Wenn ich mir mein Schriftbild ansehe, wäre ich sicherlich gleich durch die Bleistift-Prüfung gefallen. Ich kann mein Geschreibsel meistens nämlich fast nicht entziffern ;-)

    Ganz lieben Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  16. Ralf schrieb:

    Völliger Schwachsinn!

    So wie viele andere “Verordnungen” und Gesetze auch. Da sieht man mal wieder, wie viel Zeit unsere Pädagogen doch haben, sich so einen Unsinn einfallen zu lassen. Und dann ist es ja auch kein Wunder mehr, daß viele Kinder nicht zur Schule wollen, weil sie Angst vor dem “Versagen” haben.

    Bin ich froh, dass ich diesen Sch*** hinter mir habe!

    Schönen Sonntag,

    LG, Ralf

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 28th, 2010 14:35:

    Also eindeutige Tendenz zu Flop! Deine männlichen “Kollegen” tendieren eher zu Top! ;-)
    ———————-
    Ich bin auch froh, nun nur noch fürs Leben lernen zu müssen *g*. Nach 12 Jahre Schulzeit, Ausbildung, Fachabi und Studium, ist mein Bedarf mehr als gedeckt.

    Lieben Gruß Ralf, von der Erdbeere

    P.S. Du landest des Öfteren in meinem Spamordner, also nicht wundern, wenn es etwas dauert mit der Moderation *g*

    [Antwort]

    Ralf Antwort vom März 29th, 2010 07:37:

    Aha… Spamordner…

    deswegen fühle ich mich manchmal so zerknüllt… ;-)

    [Antwort]

  17. Paleica schrieb:

    also ich finde das schon irgendwie blöd. ‘wenn dus nicht schaffst musst du weiter mit bleistift schreiben und alle sehen dass du dumm bist’. außerdem – schreiben die kinder mit bleistift wirklich soviel besser/schöner/richtiger als mit füllfeder???

    [Antwort]

  18. Tanja schrieb:

    Sachen gibst, von denen würde man denken, so was gibts gar nicht. Ob das nicht vielleicht nur eine findige Idee ist um die Leute unter Druck zu setzen und letztendlich irgendwie wieder Geld zu machen. Ich weiß nicht recht was ich davon halten soll… ehrlich… irgendwie Quatsch mit Sauce und ich bin froh, dass ich damals jung war, als es sowas noch nicht gab ;-)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 28th, 2010 19:17:

    Hallo Tanja,
    sei gegrüßt

    Eine findige Marketingaktion habe ich auch schon dahinter vermutet. Wer weiß, was als nächstes zu erwarten ist? Hüpf-Prüfungen im Sportunterricht, wer versagt, darf keine Adidas Schuhe tragen ;-)

    Gruß

    [Antwort]

  19. Arven (Michaela) schrieb:

    Ich schliesse mich Nila an, hier in Österreich ist das eher locker. Die Kinder fangen gemeinsam an zu üben und hat ein Kind mehr Probleme mit dem Füller muss es eben Zuhause noch ein bisschen üben…

    Manchmal nicht zu wundern das die Kleinen den Spass an der Schule verlieren…

    [Antwort]

  20. Erdbeere schrieb:

    @Paleica & @Arven: wie ich sehe meine Damen, hebt auch ihr den Daumen bei Flop!
    Fein, *g*

    Lieben Sonntagabendgruß
    Erdbeere

    P.S. Bis vor kurzem war das auch bei uns noch Gang und gebe. Alle zur gleichen Zeit Füller und ggf. ein bisschen üben

    [Antwort]

  21. Tine schrieb:

    Ei ei ei, wie bescheuert ist das denn? Mit Füller zu schreiben, okay. Macht Sinn. Soweit ich mich erinnere hat meine Tochter gleich mit dem Füller geschrieben. Außerdem ist es doch DAS, was Erstklässer letztendlich als Schulkind wollen…., mit dem Füller schreiben. So einen Füllerführerschein (schon das Wort ist ja zum brüllen!) halte ich für völlig überflüssig, denn ich finde in der 1. Klasse ist ein “Projekt Ergeiz” völlig fehl am Platz. Wenn alle Kinder einfach mit dem Ding schreiben, ist es nix besonders und keine Kind fühlt sich über- oder unterfordert…

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 28th, 2010 20:13:

    Also dieses Wort finde ich auch zum schießen.

    Ich musste meine Freundin, also die Mutter der kleinen, es zwei mal wieder holen lassen, da ich gar nicht verstand, welchen Führerschein meine Maus in den Händen hielt. Kopfschüttel!

    Auch bei Dir, Tendenz Flop!

    Gruß am Sonntagabend
    Erdbeere

    [Antwort]

  22. Tobias schrieb:

    Das gabs glaub ich auch schon zu meiner Zeit. Aber ob man da nun durchfallen konnte, oder was da genau war, weiß ich nicht mehr.
    An und für sich, braucht man aber doch keinen Füller-Führerschein. Das sehe ich wie beim Fahrrad Führerschein. Nett zu lernen, aber eigentlich überflüssig. Denn die Kinder fahren sowieso selten auf einer Straße, auf welcher die Autofahrer kaum Platz lassen beim Überholen.

    Die herkömmliche Methode mit dem Belohnen von schönem Schreiben bringt da sicherlich mehr. Dann könnte ich vielleicht die Sauklaue von manchen Kollegen besser lesen. ;)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 29th, 2010 14:57:

    Sauklaue, hahahaha. Verteile doch mal Aufkleber für’s Fleißheftchen, das hatten wir nämlich damals. Mich hatte das total motiviert ;-)

    Lieben Gruß Tobi,
    Erdbeere

    [Antwort]

  23. Wolfgang schrieb:

    Also mal vorweg: So ein Führerschein ist kein Wettbewerb in dem Sinne, dass Peter besser sein muss als Franz. Es geht darum, dass man eine bestimmte Übung hinbekommen muss – schön schreiben mit gleichmäßigem Druck usw. – und das jemand nach diesen Übungen eben seinen Schein bekommt. Das ist mit den Sportabzeichen oder den Schwimmscheinen ähnlich. Ich musste eine 1/4 h Schwimmen und bekam den Freischwimmerschein. Später mit einer 1/2 h und einem Sprung vom 3 Meterbrett bekamm ich den Fahrtenschwimmschein und irgendwann mit resp. nach ca. 8-10 Übungen den Jungenschwimmschein. Dabei war es zunächt mal unerheblich ob ein ein anderer den auch hatte. Ich hatte meine Übungen gemacht oder machen können und dann eben meinen Schein bekommen. Das war es dann.
    Einen solchen Druck finde ich nicht schädlich, im Gegenteil. Der Führerschein oder eine Abitursprüfung ist dabei nichts anderes. Natürlich gibt es im letzten Fall noch Noten aber das Grundprinzip ist das gleiche. Man muss bestimmte Dinge können oder verstehen und bekommt einen Schein.
    Der Füllerführerschein ist da eine gute Grundausbildung.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom März 29th, 2010 21:52:

    Damit tendierst Du eindeutig zu Top!

    Danke für Dein Statement und Deine Hintergrundinformationen ;-)

    Erdbeergruß

    [Antwort]

  24. Andrea schrieb:

    nun ja, hm, mit 7/8 Jahren schon so’n Test? ich weiß nicht ….

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom April 1st, 2010 15:19:

    Hi ;-)

    also, wie fast alle Mädels hier im Blog, ein fast eindeutiges Top!

    Gruß

    [Antwort]

  25. inisharose schrieb:

    Hallo,

    ich denke, als Außenstehende/- r lässt sich das schlecht beurteilen. In meiner ersten Klasse ist das Schreiben mit dem Füller 100% Motivation. Die Kinder sehen es als “ich bin größer geworden, habe dazugelernt”.

    Und eben weil jedes Kind individuell lernt, benötigen die Kleinen unterschiedlich lange, bis sie ihre Schreibaufgaben erledigt haben, den Füllerführerschein erhalten.

    Da ist nichts mit Druck und Schaden zufügen…. das passiert eher, wenn von allen Kindern zur gleichen Zeit das Gleiche abverlangt wird. Sie lernen von Anfang an, dass jeder unterschiedlich ist und unterschiedlich schnell lernt. Mit dem unterschiedlichen Voranschreiten haben Kinder die wenigsten Problem. Das sind dann tatsächlich eher die Erwachsenen.

    Viele Grüße!

    [Antwort]

  26. Erdbeere schrieb:

    Liebe inisharose,

    es freut mich, das Du der Thematik noch eine andere Richtung gegeben hast.

    Interessanter Ansatz…, wenn dieser wirklich so umgesetzt und vor allem den Kindern auch so vermittelt wird, sehe ich die Sache nicht mehr ganz so kritisch

    Dienstaggruß ;-)
    Erdbeere

    [Antwort]

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