Die Teddybären Klinik in der Mainmetropole!

Kennt Ihr die Teddybär Klinik in Frankfurt am Main, bzw. habt ihr von ähnlichen Ansätzen schon einmal gehört?

Aber der Reihe nach *g*

Das die meisten Kinder Angst vor einem Krankenhausaufenthalt Angst haben, wissen viele von uns aus eigener Erfahrung. Sei es, wie bei mir, die vor gefühlten 100 Jahren, mit 2,5 ihre Mandeln entfernt bekam. Oder aber dem eigenem Kinde steht eine Operation bevor.

So begab es sich, dass vor einiger Zeit in Frankfurt am Main eine Station errichtet wurde, in der Kindergartenkinder zu einer vorgegebener Zeit ihre Kuscheltiere zur Behandlung begleiten können. Dies dient vor allem dazu, den werten Kleinen, die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen und sie mit der Umgebung eines solchen vertraut zu machen.

Mädchen mit Teddybär im Arm

In der Teddy Klinik dann angekommen, werden die kuscheligen Gefährten abgetastet, an den Lungen abgehört, und all jenen gängigen Behandlungen unterzogen, die bei uns Menschen ebenso auf der Behandlungsliste stehen würde. Das alles wird von den Kleinen, vielleicht zukünftigen Patienten,  mit Argus-Augen beobachtet und hinterfragt.

Zu Guter Letzt klebt der Kuscheltier-Doktor, Teddybär & Co, je nach Befund, ein Pflaster auf die Nase. Verbindet Arme und Beine oder gibt ihnen ein Rezept mit auf den Weg.

Mir persönlich hätte das damals auch sehr gut gefallen! Zu meiner Zeit wurde man gezwungenermaßen, heulend im Krankenhaus zurück gelassen, sah die Eltern 1 Woche nicht und musste sich mit Krankenschwestern herumschlagen, die morgens das Zimmer betraten und lauthals schrien: UMDRRRRRRRRREHEN, und im selben Moment einem  eine Spritze in den Hintern stießen. Horror hoch 100!

Wie gut, dass ich nach dieser kindgerechten Behandlung, in meiner geliebte Bienen- Spieluhr  Trost und Beistand fand 😉

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  1. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Erdbeere erwähnt. Erdbeere sagte: Die Teddybären Klinik in der Mainmetropole!: Kennt Ihr die Teddybär Klinik in Frankfurt am Main, bzw. habt ihr von… http://bit.ly/dlOvSv […]

  2. rundumkiel schrieb:

    Eine tolle Idee, die Teddybären Klinik. Da sieht man mal, wie sich unser Gesundheitssystem, auf das wir Deutsche ja dauernd schimpfen, patientenorientiert verbessert. Ich habe schon häufiger von ähnlichen Klinik-Aktionen gehört, die auf Kinder zielen und wirklich gut sind. Ich kann mich auch noch dunkel an meinen Mandelentfernungsaufenthalt in einer Hamburger Kinderklinik erinnern. Wenn ich mir da die Kinderstationen von heute ansehe – das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

  3. Broken Spirits schrieb:

    Sowas ist eine schöne Idee.
    Aber Operationen spielerisch nahezubringen dürfte wohl noch etwas schwierig sein, oder haben die für sowas eigene Teddybären?
    Sowas ist ja schätzungsweise der größte Horror für die Kids…?

  4. Erdbeere schrieb:

    Ja der Unterschied ist wirklich gravierend, sonst liegt mir ja das ganze neue modische kindgerechte Getue eher nichts. Aber diese Aktion ist mehr als sinnvoll.

    Lieben Sonntagsgruß von der Erdbeere

  5. Erdbeere schrieb:

    So weit ich gelesen habe werden nur Verbände und Co angelegt. Es geht in erster Linie darum, schon mal einen Arzt gesehen zu haben und auch mal die „lecker“ Luft geatmet zu haben *g*

    Ganz lieben Restsonntag
    Erdbeere

  6. Lilie schrieb:

    Eine wirklich prima Sache. Ich habe auch so ein Horrorerlebnis in der Kindheit gehabt – in der Zahnklinik, zwar nicht stationär, aber ambulant – hat auch gereicht.
    Meine Mutter musste draußen bleiben. Das hatte zur Folge, dass ich mich weigerte, den Mund aufzumachen. Als der Arzt mich dann noch festhalten wollte, habe ich ihn geboxt und getreten und bin nach draußen zu meiner Mutter glaufen 😳
    Meine Mutter bekam dann den Tipp, mich zuerst einmal richtig zu erziehen. Tja, wenn er meine Mutter gekannt hätte, hätte er so etwas nicht gesagt :mrgreen: Sie hat ihm auf jeden Fall ordentlich die Leviten gelesen …
    Lieben Gruß
    Iris

  7. Erdbeere schrieb:

    Harte Zeiten, die wir Arzt-technisch-gesehen durchlebten, damals, vor gefühlten 100 Jahren.

    Mensch, Mensch, Mensch von solch einem und ähnlichen Erlebnissen habe ich auch noch so einiges in Petto, lach.
    ———————————————————————–
    Du arme, nun sind wir was ein Glück groß und mündig. Wir wissen uns also zu wehren, *kicher*.

    Ganz lieben endlich-mal-Sonnen-Gruß

  8. Anj schrieb:

    Das ist ja wirklich immer noch eine sehr schöne Idee und wrde vielleicht sogar manch Erwachsenem helfen.

  9. Ralf schrieb:

    Ist doch eine schöne Idee… sogar manch Erwachsener hat Angst oder Scheu vor dem Krankenhaus…

    Ich hatte Glück und musste bisher noch nie dorthin- weder mit noch ohne Teddy 😉

    GlG,
    Ralf

  10. Erdbeere schrieb:

    Für Erwachsene fände ich das ebenfalls gut. Wobei diese eher vorm Zahnarzt Angst empfinden. Aber ein Teddybären Dentist ist mir nicht bekannt *g*

    Liebe Anj, so bleibt mir nur Dir einen schönen Montag zu wünschen
    Erdbeere zum Gruße

  11. Erdbeere schrieb:

    Oh sei froh, dass Dir bis dato ein mit oder ohne Teddybär Krankenhausaufenthalt erspart bliebe!

    Erdbeere mit so-soll-es-bleiben-Gruß

  12. Tanja schrieb:

    Ich glaube wir hatten vor vielen Jahren beim Roten Kreuz mal so eine Aktion, wo Teddybären an Kinder verteilt wurden. Fand ich ehrlich gesagt eine hervorragende Idee und für solche Aktionen würde ich – wie vielleicht andere auch – gerne was spenden.

  13. Erdbeere schrieb:

    sehr löbliche Aktion, liebe Tanja.

    So weit ich weiß, gibt es in einigen Deutschen Kliniken sogenannte Clown Doktoren. Diese werden i.d.R auf Kinder-Onkologien eingesetzt und durch Spendenaktion wie Eure finanziert.

    Lieben, wenn auch verregneten Gruß
    Erdbeere

  14. Tanja schrieb:

    Clown Doktoren sind auch eine super liebe Idee 🙂
    Bei uns regnets leider auch wieder, soll erst ab Freitag wieder richtig besser werden das d… Wetter…

  15. Mamü schrieb:

    Whaaaaaaaaaaaaaah, so schlimm war das früher im Krankenhaus, liebe Erdbeere? 😯 Da bin ich aber froh, dass ich noch nie nie nie niemals selbst ins Krankenhaus musste. Einmal sollte ich wohl, weil ich Scharlach hatte, aber meine Mutter hat sich geweigert und mich Zuhause behalten. Ich bin übrigens auch Zuhause geboren. 😀
    Allerdings habe ich in den letzten Jahren mehr als genug Krankenhäuser gesehen, auch wenn ich selbst nicht drin lag. 🙁 Mir reicht das für den Rest meines Lebens.

    Diese Teddybärenklinik finde ich allerdings wirklich sinnvoll. Tolle Sache. Zum Glück scheint man ja heute, besonders bei Kindern, anders mit dem Thema umzugehen.

    Liebe Grüße an dich,
    Martina

  16. Erdbeere schrieb:

    Ja ein Umdenken in Sachen, wie führe ich ein Kind an das Krankenhaus heran, hat in der Tat stattgefunden. Und das ist sehr löblich!

    Ja, und es war wirklich so schlimm. Vor allem meine Mama hat mir nach der Spritzen Attacke gefehlt, heul im Nachhinein *g*

    Aber die Zeiten sind ja was ein Glück vorbei!

    In diesem Sinne, liebe Montagabendgrüße
    Erdbeere

    P.S. Ich sollte noch erwähnen, als meine Mama mich abholen kam, wollte ich nicht mit. Denn es gab eine schicke Puppenecke und Eis im Überfluss….kicher

  17. Erdbeere schrieb:

    Na hoffentlich. Ich kann dieses Grau am Himmel nicht mehr sehen.
    Etwas Sonne hatte ich wenigstens heute, juhu.

    Lieben abendlichen Gruß
    Erdbeere

  18. Peter schrieb:

    Hallo! Ich finde den Ansatz wirklich gut, Kinder auf einen eventuellen Krankenhausaufenthalt vorzubereiten. Meine beiden Töchter reagieren auf ein Krankenhaus auch ganz unterschiedlich. Für die jüngere Tochter ist ein Krankenhaus richtig spannend, weil so viele Gerätschaften „zum Spielen“ aufgestellt sind, die ältere Tochter sieht sich das Krankenhaus lieber von aussen an.

  19. Fulanos Worte schrieb:

    Mein Bruder ist Kinderarzt in einem Krankenhaus. Wir haben ihm damals zum Examen jede Menge kindgerechtes Behandlungsmaterial geschenkt. Einen Reflexhammer in Form einer Giraffe zum Beispiel. Das hilft ihm eine Menge bei der Arbeit. Ich glaube, er hat auch in seinem Studium mal in einer Teddyklinik „gearbeitet“.
    Ich denke, es ist auf jeden Fall eine gute Idee, um Kindern die Angst vor dem Doktor zu nehmen.
    Gruß
    Fulano

  20. Papa Schlumpf schrieb:

    Das find ich doch mal eine ganz richtig & dolle Idee, mit dieser Teddybären Klinik. Es gibt (anscheinend) also doch noch Leute, die bei der Arbeit was denken und ich hoffe das das ganze noch (bundesweit) ausbaubar ist.

  21. Erdbeere schrieb:

    Die älter wird wissen, wo der Hase lang läuft.

    Dann wünsche ich den beiden jungen Erdenbürgerinnen, sie mögen nie in die Gelegenheit geraten, ein Krankenhaus als Patient aufsuchen zu müssen!

    Dir einen schönen Mittwoch
    Erdbeere zum Gruße

  22. Erdbeere schrieb:

    Die Idee, ist auf jeden Fall sinnvoll und sollte von mehreren Krankenhäusern unterstützt werden.

    Dennoch bleibt festzuhalten, dass heut zu Tage dort andere Sitten herrschen. Eine Spritze, wie ich sie erhalten habe, gehört glaube ich der Vergangenheit an. „Gott sei’s gedankt“

    Lieben Mittwochsgruß
    Erdbeere

  23. Erdbeere schrieb:

    Zunächst einmal alles Gute zum neuen Erdenbürger, dem wir alle wünsche, auch er möge von einem Krankenhausaufenthalt, ob mit oder ohne Teddybär, verschont bleiben.

    Gruß an die junge Familie
    Erdbeere

  24. Gucky schrieb:

    musste sich mit Krankenschwestern herumschlagen, die morgens das Zimmer betraten und lauthals schrien: UMDRRRRRRRRREHEN, und im selben Moment einem eine Spritze in den Hintern stießen.

    DAS muß zu der Zeit gewesen sein, als die Lehrer und Pfarrer noch ohrfeigten oder bei besonders schweren Fällen den „Bruder Esel“ mit dem Rohrstock austrieben… 😈

  25. Katja schrieb:

    Das ist eine tolle Idee und würde sicherlich auch vielen Erwachsenen noch helfen *lach*. Schön, wenn es Menschen gibt, die sich über so etwas Gedanken machen und es dann auch in die Tat umsetzen!

    Viele liebe Grüße von Katja

  26. Erdbeere schrieb:

    Hahahaha, ganz so weit würde ich dann doch nicht in der Geschichte zurück gehen. 70+ bin ich noch lange nicht!

    Lieben verregneten Wonnemonatmaigruß
    Erdbeere

  27. Erdbeere schrieb:

    Liebe Katja, wie wahr, wie wahr. Besonders schön finde ich auch, dass es Ärzte gibt, die sich ein Clownkostüm überziehen und Krebskranken Kinder zur Seite stehen.

    Auch Dir einen lieben Gruß am grauen Donnerstag
    Erdbeere

  28. Papa Schlumpf schrieb:

    Werd`s ihm ausrichten bzw. ich hab ihm deinen Kommentar schon gezeigt (grins)

  29. Erdbeere schrieb:

    Lach! Fein

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