Vor langer Zeit: Die Sache mit der goldenen Hochzeit!

Einige meiner treuen Leser, werden wissen, das der Erdbeere noch viel aus ihrer Kindheit bewusst im Gedächtnis geblieben ist und gelegentlich bloggt sie darüber. Ja sogar eine kleine Artikelserie hat sie dazu aufgebaut. Doch ich schweife ab!

Die goldene Hochzeit:
als meine Großeltern ihre goldene Hochzeit feierten war ich in etwa 19 Jahre alt. Gefeiert wurde außerhalb, die Kuchen allerdings wurden zu Hause in mühevoller Handarbeit von uns drei Mädels, Mama, Oma und der Erdbeere zubereitet. — Als da gab es einige Torten, Obstkuchen und auch trockene waren von der Partie. Letztere mag ich besonders gerne. Die Kuchen wurde alle fein säuberlich in der “Stubb”, so hieß das Wohnzimmer meiner Großeltern, auf dem Tische aufbewahrt und so “stapelten” sich in kürzester Zeit allerlei Köstlichkeiten.

Muffins - stock pic

Als dann der letzte Kuchen von mir ins Wohnzimmer getragen wurde, traute ich meinen Augen kaum, — zwischenzeitlich musste einer der beiden Kater die Gelegenheit am Schopfe gepackt haben, um in das unbeobachtete Zimmer zu gelangen. Und was erblickten meine schockierten Augen? Der dicke Peter, der immerhin 17 Jahre alt wurde,   thronte mitten auf meinem Lieblingskuchen und schaute mich unschuldig und glücklich an. Katzen lieben die Höhe!

— Was dann kam könnt ihr Euch sicherlich denken, die Erdbeere machte ein böses Gesicht “schrie” ihn an und schon war er runter vom Tisch. Es bleib uns nicht anders übrig, als diesen, mit Puderzucker bestreuten Kuchen, der Teilweise auch am Fell des Katers  hing, zu entfernen.

Zu allem Übel ist dann auch noch auf dem Weg in die Lokalität, einer der Torten vom Autositz gerutscht, nachdem das Auto, damals ein DAF, zu hüpfen anfing. Aber dennoch war die goldene Hochzeit meiner beiden Großeltern ein sehr schönes Fest und alle sind satt und glücklich wieder zu Hause angekommen ;-)

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  1. Sascha schrieb:

    Meine bessere Hälfte backt gerne und sehr lecker… nur leider viel zu selten. Meist nur zu besonderen Anlässen, also Geburtstagen, Weihnachten etc. Einmal hatte sie einen besonders aufwändigen Kuchen für den Geburtstag ihrer Schwester gebacken.

    Transportiert haben wir das Ding in so einer Kuchenbox. Unten Boden, darüber so eine Glocke mit Griff gestülpt. Auf dem Weg zur schwesterlichen Wohnung mussten wir dann noch eine Straße überqueren. Ich fragte, ob ich den unhandlichen Kuchen nicht tragen solle? Sie verneinte, weil sie Angst hatte, dass ich das Ding fallen lassen würde. Daraufhin riet ich ihr, den Kuchen doch besser unten am Boden festzuhalten, statt den Griff oben an der Glocke zu verwenden, schließlich könne der sich doch immer mal lösen. Sie erwiderte gerade, dass da alles fest sitze, als sich mitten auf der verregneten Straße beim Überqueren der Ampel die Glocke löste und der Kuchen einen Abflug auf den Asphalt machte.

    An diesem Tag habe ich Schimpfwörter gelernt, deren Existenz mir bislang unbekannt waren :D Nein, sie war natürlich sehr verärgert und auch sehr traurig. Verständlich, denn der Kuchen hatte viel Mühe gemacht. Zum Glück kann sie heute selbst über den Vorfall lachen, vergessen wird sie ihn aber sicherlich nie. Die Kuchendinger trägt sie nun übrigens immer unten am Boden. Ich darf die trotzdem nicht tragen, ich könnte sie ja fallen lassen ;)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 19th, 2010 13:48:

    Was lehrt uns das auf dem Weg ins wohl verdiente Wochenende?

    — Nur aus Schaden wird man klug! *g*

    Liebe Danke-für-die-Geschichte-Grüße am Freitag
    Erdbeere

    [Antwort]

  2. martinchen schrieb:

    Liebe Erdbeere,
    ich muss direkt mal hier einen Komentar schreiben. Mich erinnerte dein Geschichte auch meine Jungend/Kindheit. Aber nicht wegen des Kuchens, nicht wegen des Missgeschicks mit eurem Kuchen sondern, das erste Auto… ein DAF: ohne kupppeln ohne schalten. Das war das erste Auto meiner Eltern als ich noch klein war. Mein Vater hat bei DAF in Düsseldorf gearbeitet. Er hatte damals sooo einen netten Chef und Kollegen. Da war das Arbeiten noch was anderes. Ich durfte ihn besuchen, kannte den Chef ganz gut und durfte auch in meinen Ferien mit ihm fahren, wenn er Autos zulassen fuhr :-))). Du siehst, es alles so ein bißchen hochgekommen. Es macht mich auch traurig… denn es war eine schöne Zeit und mein Pappa ist nicht mehr unter uns ….

    Lieben dank für deine Geschichte.

    martinchen.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 19th, 2010 15:03:

    Liebes Martinchen, ich freue mich, mit meiner Geschichte bei Dir Erinnerungen wachgerüttelt zu haben. Wie fein, so haben wir eine Gemeinsamkeit…und sei nicht traurig, was wären wir ohne Erinnerung!

    Nun sag mal, — welche Farbe hatte denn euer DAF? Unser war rot, ebenfalls unser erstes Auto und hieß “Heinrich”

    Ein wirklich geniales Auto, es fuhr vorwärts genauso schnell wie rückwärts und das Dank der Variomatik.

    Das Lenkrad fand ich auch Klasse, wie bei einem Omnibus…kicher

    Lieben Freitagsgruß von der Erdbeere

    [Antwort]

    martinchen Antwort vom November 19th, 2010 15:10:

    Cool unseres war auch rot. Ich habe es auch geliebt aber es hatte bei uns keinen Namen. Er war auch so schön klein :-), man passte überall rein. Ich meine damals war das noch nicht so häufig zu sehen, so kleine Autos. An das Lenkrad kann ich mich nicht mehr so erinnern…

    liebe-wochenende-grüße
    martinchen.

    [Antwort]

  3. Padraice schrieb:

    Das mit dem Kater erinnert mich ein bisschen an die Katze von meiner Tante, die – als sie noch sehr jung war – mal in einen Kuchen gesprungen ist, der nur mit einem Tuch abgedeckt war. Da war sie wohl auch ganz schnell wieder draußen als sie gemerkt hat, dass das nachgibt. Die Spuren hat man aber trotzdem sehr gut erkennen können^^

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 19th, 2010 17:25:

    Hahahahaha, ja, ja , das liebe Katzenvieh *g*, immer für einen Überraschungsangriff gut :-)

    Frische Grüße am Freitag
    Erdbeere

    [Antwort]

  4. Gucky schrieb:

    Ich würde doch keine Katze mit Esswaren alleine im Zimmer lassen… :shock:

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 19th, 2010 22:33:

    Er ist ja auch in einem beobachteten Moment ins Zimmer gehuscht *g*

    Lieben flink-sind-sie-ja-die-Stubentiger-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  5. Miki schrieb:

    Ich esse furchtbar gern Kuchen und Torte…ach was…ich bin generell verfressen. Zur Einschulung meines Sohnes hatte ich- ergänzend zu meinen Backkünsten- eine echte Schwarzwälder Kirschtorte beim Bäcker bestellt. Es gab 3 Probleme: 1. die Torte war bei Abholung noch nicht ganz fest 2. ich hatte es sehr eilig 3. wir wohnten in einer Straße mit Kopfsteinpflaster *schüttel* … tja, der Cremehaufen war aber lecker ;-)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 20th, 2010 15:44:

    Hahahahaha, ja so kann es gehen. Unsere Tortenreste waren dann auch nur für die engsten Familienmitglieder vorgesehen, dafür hat meine Oma schon gesorgt. Aber auch verunglückte Torte schmeckt einfach lecker!

    Nachmittägliche-Samstagsgrüße
    Erdbeere

    [Antwort]

    Gucky Antwort vom November 20th, 2010 17:22:

    Jaja… das Auge ißt mit. Aber im Magen kommt sowieso alles durcheinander. Deswegen hätte ich auch keine Probleme, einen “verunglückten” Kuchen oder so eine Torte zu essen !

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 20th, 2010 17:38:

    Genau, wie wahr :-)

  6. MacSchlumpf schrieb:

    Ich esse auch gern Kuchen, aber wohl eher in Richtung Blechkuchen – denn Torten kann ich schier nicht mehr sehen.

    Hier auch mal eine kleine lustige Geschichte (Kurzfassung)

    Mei Oma hat auch mal Kuchen gebacken in ihrer kleinen Küche. Überall standen die gefüllten Kuchenbleche, auf Tisch, Stühle und Schrank. Dann klingelt es an der Türe und meine Oma mit ihren 78 Jahren rennt schnaufend zum Türhörer um nachzufragen wer da ist – doch keiner meldet sich. Also kehrt sie wieder zurück in ihre kleine Küche um weiter darin zu werkeln. Plötzlich klingelt es wieder, Omilein rennt wieder schnell zur Türe… keiner da … und so geht das ganze ein paar mal. Irgendwann war mei Omilein so aus der Puste, das sie völlig ausser Atem sich in ihre Küche begibt und sich unbedacht und völlig erschöpft auf dem nächsten Stuhle niederließ.

    Doch leider hat die gute dabei vergessen, das ein gefülltes Kuchenblech darauf stand und wartete in den Offen geschoben zu werden.

    Fortan nenen wir diesen Kuchen “Arschkuchen” der eigentlich “Maulwurf Kuchen” heist.

    Also ich fand bzw. find das noch immer eine lustige Geschichte (die auch wahr ist).

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 20th, 2010 18:13:

    Ja, die ist lustig. Aber wer hat denn geklingelt? Klingelstreich der Kiddies?

    Lieben Fein-das-Du-mal-wieder-vorbei-geschaut-hast-Samstagsgruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  7. MacSchlumpf schrieb:

    Ja – werd dich wohl nun wieder öfters “belästigen” *grins*

    Und ja, das war sicherlich ein Streich, denn mei Oma hat in so einem “Plattenbau” im 4.Stock gewohnt und bei so vielen Klingeln an der Türe, macht das schon Spass – alle Klingel gleichzeitig zu drücken – oder alle mit Steichhölzern zu fixieren, was dann zu einen extrem nervigem Dauerklingelton führt :)

    [Antwort]

  8. AndiBerlin schrieb:

    Was mich ja jetzt mehr interessiert, sind denn alle satt geworden, wo am Ende zwei Kuchen gefehlt haben? :-)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 21st, 2010 17:14:

    Ja sie sind alle satt geworden. Du kennst das ja sicherlich von Muttern, man macht lieber mal ein wenig mehr *g*

    Liebe, wenn auch müde Sonntagsgrüße
    Erdbeere

    [Antwort]

  9. Simone schrieb:

    Liebe Frau Erdbeere,
    so ähnliche Geschichten kenne ich auch, deshalb musste ich schon sehr schmunzeln beim Lesen. Bei mir waren es allerdings keine Katzen, sondern eher der Hund, der nicht auf der Torte saß aber mal glaubte, von der schönen Torte naschen zu müssen. Naja, man lernt ja aus solchen Geschichten für den nächsten Backtag ;-)

    Aber ich habe auch noch etwas mit einer Katze.
    Ich hatte mal eine Schwarzwälder Kirschtorte gebacken für eine Hochzeit. Und vorab noch, wie Du Dir vorstellen kannst, hat sich Frau Pixelmanie natürlich ein schönes Kleid gekauft (nach langem Suchen endlich gefunden beim Shoppen und ein neues Kleid musste ja sein, weil Frau ja sonst nichts im Schrank hat ;-) )
    Jetzt ist diese Torte so hoch geworden, dass leider keine Glocke darauf passte.
    So saß Frau Pixelmanie bei der Abfahrt zur Hochzeit auf dem Beifahrersitz, auf dem Schoß die Torte ;-)
    Herr Pixelmanie beförderte uns beide ganz langsam durch die Strassen. Auf einmal meinte eine Katze unseren Weg kreuzen zu müssen. Neiiiiiin, VOLLBREMSUNG……naja, und den Rest kann man sich ja denken, Schwarzwälder Kirschtorte an der Autoscheibe, am Handschuhfach, AM KLEID!!!!, auf dem Fussboden und überhaupt……Schwarzwälder Kirschtorte überall.
    Da lernte ich aber auch Schimpfwörter (wie oben schon jemand schrieb)
    Herr Pixelmanie fluchte über sein verdrecktes Auto ,-) (typsich Mann) Frau Pixelmanie über ihr total verschmutztes Kleid :-) (typsich Fau)
    Wir sind das erst zum Kaffee auf der Hochzeit erschienen, mit halbwegs sauberen Auto, einem sauberem Kleid und OHNE Kuchen ;-)
    Hab noch ein schönes Wochenende.
    Lieben Gruss
    Simone

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 21st, 2010 17:18:

    Was für Klasse Geschichten…..rofl!
    Und Schwarzwälderkirschtorte auf dem Klein, — entsetzlich!!!!

    Lieben ja-typisch-Man-Gruß!
    Erdbeere

    [Antwort]

  10. mr.gene schrieb:

    Ohhman, da habt ihr ja zwei Kuchen an einem Tag “verloren”, dass nicht gut…

    Hauptsache die Party war trotzdem ein Erfolg und alle sind sattgeworden.
    Ich hoffe mal, dass die Torte aus dem Auto gut eingepackt war, sodass da nicht auch noch tagelang geputzt werden musste.

    PS: Der Anblick einer gepuderten Katze wars bestimmt wert :-p

    Liebe Grüße

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 21st, 2010 17:20:

    So schlimm war es dann doch nicht, zumindest nicht was das werte Auto betraf. Die Tortenreste waren trotzdem sehr lecker *g*

    Kater sah Klasse aus….mit Puderzucker am allerwertesten getigerten Hinterteil *g*

    Liebe Sonntagsgrüße
    Erdbeere

    [Antwort]

  11. Gerd schrieb:

    Ich hatte ja das Glück, dass meine Eltern selbst im Sommer Ihre goldene Hochzeit feierten. So ein Fest gibt immer wieder Anlass das alle mal wieder zusammenkommen.
    Bei der Familie meiner Frau ist dies noch viel öfters der Fall.
    Das ist eine RIESIGE Familie. Und enstprechend sind dann auch die Feste in der Heide!
    Ich glaube nächstes Jahr steht auch wieder eines auf der Liste! ;-)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 21st, 2010 17:22:

    Oh das kenne ich von Hr. Erdbeere, der stammt aus einer “Dynastie” die seines gleichen sucht. Da kann und will die Erdbeere nicht mithalten. Ich mag es familiär lieber übersichtlich (wie bei uns), so das man nicht ständig wo hin muss *entsetzt guck*

    Liebe immer-noch-müde-Sonntagsgrüße
    Erdbeere

    [Antwort]

  12. Bruder Grimm schrieb:

    Ich/wir haben im Januar die “Lederne Hochzeit” – heißt wir haben 3 Jahre rum. Mal sehen ob ich es schaffe über meine eigenen Goldene Hochzeit zu schreiben.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 25th, 2010 11:15:

    Na dann streng’ Dich an, das die holde Maid am Ball bleibt! Dann wird es auch klappen und ich freue mich bereits heute über Deinen Bericht *g*

    Lieben verspäteten Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  13. Der Applejünger schrieb:

    Ich mag Frauen, die gerne Kuchen backen.
    Ich gerate immer an Mädels, die alles können – nur nicht Kuchen backen.

    Mist. :-D

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 25th, 2010 11:17:

    Hahahahaha, wie wäre es dann , wenn Du Dir selbst einen backst?
    Mit einer Backmischenung (Verachtung) gelingt es sicherlich auch Dir *g*

    Lieben Erdbeer-so-gut-wie-keine-Zeit-Gruß

    [Antwort]

  14. Titelhelden schrieb:

    haha – nette geschichte. und nebenbei wunderschön, dass du die goldene hochzeit deiner großeltern mitfeiern konntest. Gibt es ja heute leider nicht mehr so häufig.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom November 26th, 2010 16:20:

    Das stimmt, lieber Titelheld. Allerdings war ich da auch noch sehr jung, als die Feier stattfand. Nichtsdestotrotz, hatte ich die Möglichkeit, meine Oma bis zu ihrem 101 Geburtstag zu begleiten. Mein Opa ist exakt am selben Tag wie Sie, nur 20 Jahre vorher gestorben. Er wollte immer 100 werden, Oma nie. — Ja, so ist das Leben, man bekommt meist das, was man nicht möchte *g*

    Lieben Schneegruß
    Erdbeere

    [Antwort]

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