Unglaublich: Community sagt Bauern an, was angeplanzt wird!

Neulich habe ich etwas spektakuläres gezwitschert bekommen. Ganz in der Facebook Farmvill Manie, bestimmt eine Online Community was ein Bauer in  Großbritannien “offline” anpflanzen soll. Für umgerechnet 30 Euro im Jahr, können Community Mitglieder also aktiv ins Geschehen eingreifen. Initiator der Geschichte ist der „National Trust“, der im Besonderen Stadt Kindern, das Leben auf dem Bauernhof näher bringen möchte… Kicher!

Ich stelle mir gerade vor, in welche Richtung sich solche Projekte entwickeln können. ‘Wäre doch was für IKEA & Co. Die Community bezahlt mir mein Haus und bestimmt, welche Möbel hingestellt werden müssen, oder aber noch besser, entscheidet die Außenfarbe meines neuen Heims :-) JUHU
Pinkes Holzhaus

Wie findet Ihr die Verschmelzung der Offline- mit der Onlinewelt. Bzw. welche kreative Möglichkeiten seht Ihr noch?

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  1. Sascha schrieb:

    Ich gehe mal davon aus, dass der Landwirt nur Dinge zum Anbau anbietet, die er eh angebaut hätte, man ihm also keine teuren und aufwändig zu pflegenden Extra-Wünsche andrehen kann. In dem Fall finde ich das eine ausgezeichnete Geschäftsidee. Er baut nur das an, was er eh angebaut hätte und kassiert noch ordentlich zusätzliches Geld dafür.

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom Mai 11th, 2011 15:36:

    Nein, nein, so ist das nicht. So weit ich weiß baut er alles außer berauschendes Gras und sonst noch was an , was mit aber leider gerade entfallen ist.

    Lieben finde-die-Idee-auch-Klasse-Gruß
    Erdbeere

    P.S. Ein weiterer Bauer (DE) verpachtet für 180 Euro, angepflanzte Teile seines Ackers. Die erste Saat setzt er, die Familie, die das Stück gepachtet hat, kommt, gießt und erntet. …Auch nicht schlecht!

    [Antwort]

  2. Anj schrieb:

    Ich finds irgendwie ganz witzig, kann mir aber vorstellen, dass sich der Bauer damit ganz schön in die Nesseln setzt, wenn er da irgendienen Kram anpflanzt, den am ende keiner haben will. Aber vielleicht ist es wegen der 30 Euro allein schon lukrativ, auch wenn es das Ergebnis am ende wegschmeißt…

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom Mai 11th, 2011 17:01:

    Also ich hoffe inständig man hört noch einmal von diesem Projekt. Mir gehen nämlich ähnliche Gedanken, wie Dir durch den Kopf *grins*

    Lieben es-wird-trübe-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  3. Broken Spirits schrieb:

    Online vs. offline. Da kann man natürlich kreativ sein. Durchaus auch geschäftlich.

    Im kreativen Bereich sehe ich das aber durchaus skeptisch: diese Online-Angebote *müssen* kostenlos bis spottbillig sein (spottbillig = weit unter Wert) und nuja…. offline und online sollte man trennen.
    Meine Musik kostet, ich bestimme den Preis. Basta. Manche Kunden brauche ich nicht.
    Wer klaut, bekommt ne Abmahnung. Ich bin – was die Online-Welt betrifft – ziemlich enttäuscht. Die Gründe hierfür kann man in diversen Kreativ-Blogs (die durchaus einige bestehende Zustände gerechtfertigt anprangern!) in den Kommentaren nachlesen.

    [Antwort]

  4. Erdbeere schrieb:

    Aber ab und an, ist es sinnvoll den einen oder anderen Song auch kostenlos anzubieten. Ich meine so aus Marketingtechnischengründen heraus gesehen *g*

    Lieben aber-grundsätzlich-kann-ich-Dich-verstehen-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

    Broken Spirits Antwort vom Mai 13th, 2011 21:02:

    Der Schaden, den so ein “marketingtechnischer Grund” verursacht, ist größer, als der Nutzen. Das wird spätestens dann klar, wenn man als Musiker in eine Disco geht, und vom DJ ohne Erlaubnis die eigenen Songs von diesem DJ verwurstet werden. So selbst erlebt. Ich habe mal nachgefragt, wo er denn die Beats her habe. Die Antwort war “aus dem Internet” (ich habe nichts weiter gesagt, hab mir aber unter dem Vorwand einer anstehenden Party die Visitenkarte geben lassen. Die Party fand dann über Anwälte statt. ;-) )
    Sowas macht mich ehrlich gesagt stinksauer: ich produzier was, stecke dafür Unmengen von Geld rein (die Miete für den Proberaum kostet fast soviel wie ne Wohnung) und irgendso ein dahergelaufener Fuzzy verdient abends sein Geld damit. Marketingtechnisch wars ebenfalls ne Nullnummer: ich nenne mich nicht “aus dem Internet” sondern “Broken Spirits”. In dem Fall gings gut aus für mich aber die Dunkelziffer kenne ich natürlich nicht (wie auch).
    Seitdem haue ich bestenfalls Songschnipsel raus und die noch in nicht-weiterverwertbarer Qualität.
    Und auf diese Diskussionen habe ich ehrlich gesagt auch keinen Bock mehr: “oh, ich habe da nen Song von Dir gehört – kann ich den Rest der CD haben?” – “Klar, und was tust DU dafür?” – “Ach, nix… ich lese so lange bei Dir mit, bin quasi Stammleser. Da kann ich die CD doch so haben, oder?!” – “Nö.”
    Bisher gab es genau zwei Ausnahmen: eine komplette Proberaummiete bekommen (die betreffende Person braucht die nächsten 25 Jahre kein Geld mehr für CD’s oder Downloads von mir ausgeben) oder im anderen Fall hat sich eine hingesetzt, das alles angehört und ne Rezenssion geschrieben. Auch das geht völlig in Ordnung. (Leider gibt es das Blog nicht mehr, sonst hätte ich verlinkt).

    Aber verschenken? Njente, nada – mache ich nicht mehr. Und damit stehe ich als Musiker nicht alleine da – guggst Du z.B. hier. Und diese Entscheidung von “Botany Bay” kann ich nur zu gut nachvollziehen ;-)
    Das Internet als Zukunft für einen alternativen Musikmarkt ist eine Illusion. Leider. Denn mit vielem, was die Musikindustrie so treibt, bin ich aus Musikersicht ebenfalls nicht einverstanden. Trotzdem ist das immer noch der beste Weg…

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom Mai 13th, 2011 21:26:

    Ich kenne mich da ja nicht so aus und kann Deinen Unmut nach voll ziehen, aber gibt es nicht dafür auch so eine Art iTunes, innerhalb dessen Musiker Ihre Werke veräußern können? Verschenken würde ich auch nur unter bestimmten Umständen *g*

    Lieben Erdbeergruß am Freitagabend :-)

    [Antwort]

    Broken Spirits Antwort vom Mai 14th, 2011 01:51:

    Ouh, mann… “Ich kenne mich da ja nicht so aus”…? WTF?! Es steht doch alles da?!

    Ich könnte mich hier gerade in Rage schreiben… aber das mache ich dann doch lieber auf meinem Blog. Paßt thematisch besser, ich schreibe sowieso schon lange an diesem oft angekündigten Artikel (naja, ich fange zum zwölfhundertdrölfzigsten mal an und verwerfe das wieder, weil einige Leute zurecht angepisst wären.)

    Ich sage an dieser Stelle nur soviel: iTunes und Co. ist so eine Art zeitarbeitsfirma für Musiker.
    Es geht nicht darum, einen song *irgendwo* hochzuladen (das macht man zweckmäßigerweise auf dem eigenen Blog – schon aufgrund diverser AGB) und darauf zu hoffen, daß dieser Song schon *irgendwie bekannt* wird (das passiert sogar in Ausnahmefällen) – dieser Song muß aber i.d.R. auch beworben werden um nicht zuletzt wenigstens die Kosten decken (Proberaummiete/ Studiomiete/Equipment – da insbesondere die Verschleißteile. Ich rede noch gar nicht davon, daß man als hauptberuflicher Musiker auch von der Musik leben können sollte).
    Dafür braucht es Zeit, die dann zum Musikmachen fehlt. Sowas übernimmt imernoch üblicherweise die Plattenfirma – mit allen Nachteilen wie DRM und nicht-beliebig-abspielbaren Tonträgern.

    Botany Bay hatte übrigens einen heimlichen Nummer-Eins-Hit: Such mal bei YouTube nach “Old men with ballpoint pens”. Und dann lies nochmal den Blogeintrag, den ich im vorigen Kommentar verlinkt habe (+ die Kommentare dazu) ;-)

    Noch Fragen?

  5. Gerd schrieb:

    Bei den Sportler unter den Bloggern gibt´s ja einige Plattformen die Life-Tracks mit dem IPhone oder sonstigem Handy anbieten. Da sieht man interaktiv wo sich jemand zur Zeit befindet, wie schnell er ist usw.
    Hoffentlich schaut die Ehefrau nicht zu, wenn der angebliche Sportler auf Abwegen ist! ;-)

    [Antwort]

  6. Erdbeere schrieb:

    Hihihi, von dieser App habe ich einen TV Bericht gehört. Ist es auch nicht so, das das FB Netzwerk Beifall klatschen kann, wenn das angestrebte Ziel erreicht ist. Klasse!

    In punkto Ehefrau soll nicht wissen wo ich mich herumtreibe *hust* gehe ich davon aus, das Du lediglich Deine Runden drehst und wenn Du Halt machst, im Wald, dann kann sie Dich ja via App antreiben. Frei nach dem Motto: ” Auf gehts Gerd, nicht stoppen und schon gar nicht schlapp machen” Kicher

    Lieben wie-gut-das-wir-noch-nicht-ganz-so-weit-fortgeschritten-sind-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  7. Fulanos Worte schrieb:

    Ich stelle mir gerade lebhaft vor wie der Bauer morgens in seine Mails guckt und zu seiner Frau sagt:
    “Diese Stadtmenschen, heute soll ich Bohnen anpflanzen. Dabei liegt Schnee!”
    Gruß
    Fulano

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom Mai 16th, 2011 15:42:

    Jaaaaaa, ROFL! Wie bereits an anderer Stelle hier erwähnt, hoffe ich man bekommt ab und an mal ein Update *g*

    Lieben ich-hab-mich-sehr-über-Deinen-Kommentar-amüsiert-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  8. Christin schrieb:

    ja, witzig! So ein Bild hatte ich auch gerade im Kopf! :-D

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom Mai 16th, 2011 15:43:

    Was für ein Bild? Des des Bauerns, oder des des Hauses?

    Lieben endlich-regnet-es-auch-mal-im-Erdbeerdorf-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  9. AndiBerlin schrieb:

    Ich weiß nicht wo bei der Aktion der Nutzen für den User ist. Oder bekommt man etwas von dem “gewünschten” angepflanzten vom Bauern geliefert? Für 30 Euro im Jahr sagen was wo angebaut wird, und am Ende nichts davon haben… also ich weiß nicht.

    [Antwort]

  10. Erdbeere schrieb:

    Oh, das kann ich Dir gar nicht sagen, soweit ich weiß aber nicht. Es gibt da noch ein Realtime Projekt, dort zahlst Du 180 Euro für eine Art Pacht (Beete sind schon vorbereitet) Du reist mit Deine Familie an, gießt hegst und pflegst. Wenn Erntezeit ist, darfst Du alles ernten, was auf “Deinem Stück Land” gewachsen ist.

    Lieben es-hat-schon-wieder-aufgehört-zu-regenen-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  11. derhenry schrieb:

    Aber irgendwie finde ich die Idee drollig. ;)
    Grüße

    [Antwort]

  12. Erdbeere schrieb:

    Ja, ich auch!

    Lieben hoffentlich-erfahren-wir-weiteres-darüber-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  13. Mamü schrieb:

    Ich weiß nicht, liebe Erdbeere.
    Über so was mag ich mir nicht auch noch Gedanken machen. :-)
    Muss ja jeder selbst wissen, was er tut. Aber irgendwie finde ich das seltsam.
    Andere Ideen? Ach. Wie wäre es mit einer Schönheits-OP und der Sponsor darf entscheiden, was “verschönert” wird. :mrgreen:

    Liebe Grüße,
    Martina

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom Mai 21st, 2011 09:40:

    Hahahaha, ja das wäre es echt. Wen man nicht mag, den verschönert man auf ganz besondere Art und Weise…Klasse!

    Lieben Wochenendgruß
    Erdbeere

    [Antwort]

  14. abraxandria schrieb:

    ach, die pinke farbe des hauses ist doch ganz nett! ;)

    [Antwort]

    Erdbeere Antwort vom Mai 21st, 2011 09:41:

    Hihihi, ich dachte mir, das Dir das Häuschen gefällt. Finde es auch ganz ansprechend!

    Lieben das-ist-mal-was-anderes-Gruß
    Erdbeere

    [Antwort]

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